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Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung

 

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Aktuelles

  • Interview der Waseda Universität mit Prof.Dr. Lietzmann
    Die renommierte japanische Waseda Universität (早稲田大学) führte ein Interview mit Prof. Dr. Lietzmann... [mehr]
  • Interview mit Dr. Volker Mittendorf: „Eine funktionierende Demokratie braucht keine Helden“
    Am 26. September finden die Bundestagswahlen in Deutschland statt. Tiefgreifende Veränderungen... [mehr]
  • Protanz.NRW startet bald
    Im Juli 2021 startet das neue Projekt Protanz.NRW unter Mitarbeit des IDPF sowie Forscher:innen der... [mehr]
  • Bürgerrat Deutschlands Rolle in der Welt: Evaluation und Handreichung vorgestellt
    Das Team des IDPF hat zusammen mit dem IASS aus Potsdam den Bürgerrat „Deutschlands Rolle in der... [mehr]
  • Bürgergutachten „Zukunftsstadt Bochholt 2030+" veröffentlicht
    Nachdem bereits in 2017 ein repräsentativer Querschnitt der Bocholter Bürgerschaft engagiert und... [mehr]
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Hier finden Sie aktuelle Meldungen über unsere Arbeit:

Interview der Waseda Universität mit Prof.Dr. Lietzmann

Die renommierte japanische Waseda Universität (早稲田大学) führte ein Interview mit Prof. Dr. Lietzmann zur aktuellen Situation der Planungszelle:

„Half a century has passed since Planungszelle was invented, and in recent years, expectations have been rising for PZ as a citizen-participatory solution.
Current status and evaluation of PZ were conducted in Germany through an interview survey with Professor Hans J. Lietzmann of the "Institute for Democracy and Participation" (Institut für Demokratie- und
Partizipationsforschung: IDPF) of the University of Wuppertal, which has many PZ achievements. As a result of the interview many findings could be obtained, like his own PZ theory, democracy philosophy, practical know-how, and challenges in the corona pandemic, which can not gained by literature and internet research..."

Das gesamte Interview mit Herrn Prof. Dr. Lietzmann finden Sie in deutscher Sprache hier.

 

 


 

 

Interview mit Dr. Volker Mittendorf: „Eine funktionierende Demokratie braucht keine Helden“

Dr. Volker Mittendorf
Foto UniService Transfer

Am 26. September finden die Bundestagswahlen in Deutschland statt. Tiefgreifende Veränderungen stehen bevor, denn: „Die reinen Volksparteien wird es in Zukunft nicht mehr geben“, sagt der Politikwissenschaftler Dr. Volker Mittendorf, der sich an der Bergischen Universität Wuppertal mit Politischen Systemen befasst. Wie sie entstanden sind und sich verändern und welche Bedeutung Wahlen haben, darüber spricht der gebürtige Hesse in den Bergischen Transfergeschichten.

Der Begriff des Politischen Systems ist noch gar nicht so alt. Entstanden sei er ab den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts aus der Beobachtung heraus, dass es bestimmte Prozesse gebe, deren Anfangs- und Endzustände feststellbar seien. „Aber das, was dazwischen passiert, das kann man nicht so genau beobachten und für diesen Bereich dazwischen, hat sich der Begriff des Politischen Systems entwickelt“, erklärt Volker Mittendorf. Man könne in diesem Zusammenhang nie von gut oder schlecht sprechen, denn es gehe immer darum, wer über gut und schlecht entscheide, daher sei es sinnvoller, das Zusammenspiel von den unterschiedlichsten Elementen zu bewerten, die ein System funktionsfähig oder dysfunktional machten. „Bei der Dysfunktionalität ist dann die Frage, ob sie durch interne Auf- oder Umbaumaßnahmen wieder zu stabilen Verhältnissen geführt hat, oder ob sich diese Instabilität hochschaukelt und unter Umständen zu einem vollständigen Systemversagen führt“, so der Politikwissenschaftler.

Das ganze Interview mit Dr. Volker Mittendorf, stellvertretender Leiter des IDPF, finden Sie hier.

 


 

 

Protanz.NRW- Analyse von Protestbewegungen aus dem Bereich Energie und Klimaschutz und deren Einfluss auf die Entwicklung gesellschaftlicher Akzeptanz innovativer Technologiepfade im Kontext industrieller Dekarbonisierungsstrategien in Nordrhein-Westfalen

Im Juli 2021 startet das neue Projekt Protanz.NRW unter Mitarbeit des IDPF sowie Forscher:innen der RWTH Aachen, der Ruhr-Universität und der Hochschule in Bochum unter der Leitung des Wuppertal Instituts.

Um das Ziel zu erreichen, bis zum Jahre 2045 größtenteils klimaneutral zu sein, ist eine zielgerichtete Transformation der industriellen Wirtschafts- und Infrastrukturen erforderlich. Dafür benötigt es einen gelungenen Austausch zwischen vielen Bereichen auf verschiedenen Entscheidungsebenen, in der  (aktiven) Zivilgesellschaft, der Industrie und der Politik.

Das Protanz.NRW Projekt möchte aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven interdisziplinär erforschen, welche Protestformen und Akzeptabilitätsvorstellungen in der Bevölkerung vorherrschen. In einem partizipativem Prozess (analog und digital) soll zudem auch die Meinung der schweigenden Bevölkerungsmehrheit untersucht werden.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie hier.

Bürgergutachten „Zukunftsstadt Bocholt 2030+“ veröffentlicht!

Bocholter:innen stellen die Weichen für die Zukunft Bocholts

Nachdem bereits in 2017 ein repräsentativer Querschnitt der Bocholter Bürgerschaft engagiert und über mehrere Tage hinweg seine Vorstellungen, Ideen und Präferenzen zum Thema „Zukunftsstadt Bocholt 2030+” eingebracht hatte, bat die Stadt Bocholt im Jahr 2020 ihre Bürger:innen erneut um ihre Mitsprache und Mithilfe. Insgesamt 56 engagierte Bürger:innen folgten dem Ruf und beschäftigten sich im Rahmen eines Beteiligungsverfahrens, der „Planungszelle”, mit der Frage „Wie sieht die Stadt von morgen aus?”. Erneut galt es, ihre Ideen und Präferenzen für ein nachhaltiges, attraktives und auch aktives Bocholt zu formulieren. Kurzum: Es ging um Weichenstellungen, damit Bocholt jetzt und auch in Zukunft eine lebenswerte Stadt bleibt.

Das Gutachten finden Sie hier.


 

 

Vorstellung des Evaluationsberichtes & Handreichung für eine Implementation deliberativer Bürgerräte zum Bürgerrat:– Deutschlands Rolle in der Welt

Das Team des IDPF hat zusammen mit dem IASS aus Potsdam den Bürgerrat „Deutschlands Rolle in der Welt“, wissenschaftlich begleitet und untersucht. Am 20.05.2021 stellten die verantwortlichen Forscher am IDPF ihre Ergebnisse in einem Webinar vor (zu einer Aufzeichnung gelangen Sie hier).

Diese Ergebnisse werden nun hier zur Verfügung gestellt:

Hier ist der Abschlussbericht der wissenschaftlichen Evaluation des Bürgerratsstart Deutschlands Rolle in der Welt.

Hier finden Sie die Handreichung für eine Implementation deliberativer Bürgerräte.

Hier lesen Sie das Rechtsgutachten zur Implementation deliberativer Bürgerräte_FOEV_Speyer.

Hier ist der Evaluationsbericht der Bundestagsverwaltung zum Modellprojekt Bürgerrat "Deutschlands Rolle in der Welt".

Zum vollständigen Bericht über das Projekt geht es hier.


 

 

Erste Phase der Bürgebeteiligung „Glaube in der Stadt“ durchgeführt

Erste Phase durchgeführt

100 zufällig ausgewählte Bürger:innen haben in der Zeit vom 4. bis zum 15. April 2021 an der ersten Phase des Bürgergutachten "Glaube in der Stadt" teilgenommen. In hochproduktiven Tagen, in denen sich die Teilnehmer sich selbst, die anderen und ihre Stadt besser kennenlernen konnten, wurden verschiedene stadtrelevante Themen diskutiert. So waren unter anderem Themen wie die Sonntagsruhe, "die soziale Stadt", Gemeinschaft in der Stadt und "Lebenswenden & Rituale" im Fokus der 25-köpfigen Planungszellen.

 

Zweite Phase läuft an

Im Augenblick läuft nun die zweite Phase des Bürgergutachtens an, in der die erarbeiteten Vorschläge und Priorisierungen weiter behandelt werden. Wie in der ersten Phase werden wieder 100 zufällig ausgewählte Bürger:innen eingeladen, am Bürgergutachten mitzuarbeiten. Diesmal wird die Aufgabe im Fokus stehen, aus den Ergebnissen der ersten Phase konkrete Maßnahmen und Vorschläge zu erarbeiten.


 

 

Abschlussveranstaltung des Virtuellen Instituts am 25.03.2021: Energiewende in NRW: zwischen kommunaler Umsetzung und globalen Megatrends

Kommunen spielen eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der Energiewende. Es gilt dem Spannungsfeld zwischen konkreten, lokalen Umsetzungen und globalen Veränderungen zu begegnen. Das Virtuelle Institut „Transformation - Energiewende NRW” hat in den letzten Jahren die Wechselwirkungen gegenwärtiger Megatrends mit der Energiewende in den Blick genommen. Kommunen stehen vor der großen Herausforderung, notwendige Maßnahmen zur Energiewende an den gesellschaftlichen Wandel anzupassen, dabei können sie gleichzeitig von den Chancen, die dieser gesellschaftliche Wandel für die Energiewende mit sich bringt, profitieren. Die Veranstaltung möchte verdeutlichen, auf welche Weise dies gelingen kann und herausragende Beispiele aus der Praxis präsentieren und mit Vertreter*innen aus Kommunen, Wissenschaft und interessierten Akteursgruppen diskutieren. Die präsentierten Ergebnisse sind Teil des Projektes „EnerTrend: Systemische Analyse von Wechselwirkungen der Energiewende in NRW mit zentralen Megatrends”.


 

 

Publikation „Energiewende und Megatrends“ erschienen

Titelbild der Publikation
Titelbild der Publikation

Beim transcript Verlag ist eine neue Publikation zur Energiewende erschienen, an der Anna Nora Freier vom IDPF mitgewirkt hat. Eine Übersicht über den Band sowie die Möglichkeit, die PDF-Version herunterzuladen, finden Sie hier: Engler, Steven / Janik, Julia / Wolf, Matthias (2020): Energiewende und Megatrends. Wechselwirkungen von globaler Gesellschaftsentwicklung und Nachhaltigkeit. Bielefeld: transcript.


 

 

Energiewende-Wettbewerb für Kommunen in NRW

Flyer zum Wettbewerb
Flyer zum Wettbewerb
Flyer mit Textaufdruck

Im Kontext des Forschungsprojekts EnerTrend, welches sich als Begleitprojekt des Virtuellen Instituts (VI) Transformation – Energiewende NRW mit den Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen Megatrends und der Energiewende beschäftigt, findet derzeit ein Wettbewerb für Kommunen in Nordrhein-Westfalen statt. Bis zum 05. Juni 2020 konnten sich Städte, Landkreise und Gemeinden aus NRW mit kreativen Maßnahmen bewerben. Dabei konnten sowohl bereits umgesetzte, als auch laufende Projekte eingereicht werden, die Relevanz für das Thema Energiewende und einen oder mehrere Megatrends aufweisen. Mit den Bewerbungen befasst sich nun eine Jury, der neben Expert:innen aus Verbänden, Zivilgesellschaft und NRW-externer Stadtverwaltung auch interdisziplinäre Wissenschaftler:innen, u. a. Anna Nora Freier vom IDPF, angehören. Die drei Gewinnermaßnahmen werden im Herbst 2020 im Rahmen einer Veranstaltung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW (MWIDE) ausgezeichnet, sowie in einem Kurzfilm präsentiert und als Best-Practice-Beispiele honoriert.


 

 

Bürgerumfrage zur Zukunft Bochholts

Stadtplan Bocholt
Stadtplan Bocholt

Die Stadt Bocholt und das Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung (IDPF) an der Bergischen Universität Wuppertal führen gemeinsam ein Projekt mit dem Titel: „Zukunftsstadt 2030 + Bewegtes und atmendes Bocholt“ durch.

Gefördert und finanziert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Für die Stadt Bocholt ist dies eine große Chance, die Lebensqualität vor Ort weiter zu verbessern und Bocholt auf die Zukunft vorzubereiten. Dies ist nur durch eine gemeinsame Anstrengung von Bürgern, Verwaltung und Politik möglich.

In diesem Zuge wird eine Bürgerumfrage durchgeführt, welche nach den Interessen, Wünschen und Bedarfen der Bürgerinnen und Bürger Bocholts fragt.

zuletzt bearbeitet am: 28.07.2021